Content Design: Wie Inhalte besser funktionieren

Warum das Katzenbaby? Weil es unzählige Menschen gibt, die sich gerne Katzenbabies ansehen. Stellen wir uns vor, du würdest eine Webseite für Katzenbabies machen.
Wäre es nun sinnvoll, wenn Besucher zunächst einen langen Text lesen?
Wären nicht vielleicht Bilder besser um das Thema besser darzustellen?
Ein Bild mit einer Katze?
Viele Bilder mit vielen Katzen?
Wie sollen die Katzen aussehen, was sollen die Katzen machen? Was ist mit einem Video?
Was sollte in dem Video passieren?
Wie lang sollte das Video sein?

Du merkst schnell, dass du viele Fragen beantwortet musst, wenn Du eine Webseite wirklich gut gestalten möchtest. Und dabei ist es immer eine Mischung aus mehreren Komponenten, die darüber entscheidet, ob eine Seite relevant ist oder nicht. Eine gute Seite besteht nach wie vor aus den üblichen Elementen (Überschriften, Text, Bildern und Videos). Heutzutage ist es jedoch wichtig zu verstehen, wie diese Informationen bestmöglich aufbereitet werden können.

Suchmaschinen beobachten längst das Verhalten der Besucher, wodurch die Gestaltung der Inhalte (Content Design) an Bedeutung gewonnen hat.

Der Begriff „Content Design“ hat mich direkt abgeholt, da es die Arbeit eines Webdesigners ausweitet. Er beschreibt grobgesagt in welchen Formen, Anordnungen und Kontexten Inhalt zielgerihtet aufbereitet werden. Hierbei handelt es sich in meinen Augen nicht nur um webrelevante, sondern auch um alle analogen Medien.

Ich bin auf das Thema durch das folgende Buch aufmerksam geworden und habe mir die neueste Auflage gekauft:

Eigentlich ist das die Pflichtlektüre, für alle die in den nächsten Jahren nichts verpassen möchten.

Worum geht es denn jetzt?

Gute Inhalte allein sind genauso wenig wert wir nur gutes Design. Suchmaschinen wie Google oder Bing müssen zunächst eine Seite crawlen und stoßen dabei zunächst auf diverse Inhalte (Überschriften, Texte, Bilder). Wer nun auf gute Inhalte setzt, der investiert schon einmal nachhaltig in die eigene Webseite. Das Geld für Ads solltest Du vielmehr in bessere Inhalte investieren, denn diese schaffen eine längerfristige Sichtbarkeit. Anzeigen (z.B. Google Ads) kosten immer wieder Geld und sollten daher nur mit Bedacht gewählt und aktiviert werden.

Besonders gute Inhalte werden zudem von Suchmaschinen auch als besonders gut bewertet. Hierbei können Texte, Bilder, Videos oder andere Inhalte einen echten Mehrwert bieten. Ordner diese so an, dass sie einen echten Mehrwert für den Besucher bedeuten. Wenn der Besucher sich lange auf deiner Seite aufhält, oder eine Aktion ausführt oder deine Seite weiterempfiehlt, dann hast Du alles richtig gemacht. Suchmaschinen wie Google und Bing erkennen das und du steigerst mit jedem einzelnen Besucher deine Relevanz.

„Listen to your heart, that’s what I do.“ (Napoleon Dynamite)

Lerne also deine Besucher zu verstehen. Welche Interessen haben Sie? Welche Probleme haben Sie? Was kannst Du Ihnen als Lösung anbieten?

Mein erstes Fazit: Sich zunächst auf den richtigen Kanal konzentrieren und dort Vollgas geben!

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