Wie Du deinen Warenkorb optimierst

Das Thema Warenkorb im E-Commerce wird immer wieder aufgewärmt. Zu Recht – denn ein schlecht gemachter Warenkorb gehört zu den häufigsten Gründen für Kaufabbrüche.

Hier findest Du ohne Schnick-Schnack die wichtigsten Punkte, auf die Du achten solltest.

Experimente vermeiden!

Verzichte im Warenkorb (wie im Checkout sowieso) auf Ablenkungen und allen Dingen, die Fragen oder Probleme verursachen können. Wenn ein Besucher es bis hier geschafft hat, dann will er keine Denkaufgaben erfüllen oder noch ganz woanders hin geführt werden. Hier stellt sich bei vielen noch die Überlegung zu Crosspromotion, die ich jedoch in fast allen Fällen unterlassen würde.

Natürlich gleichen sich die Warenkörbe unter verschiedenen Shops, was aufgrund der Gewohn- und Vertrautheiten nur logisch ist. An dieser Stelle geht es für Dich als Shopbetreiber in 99% der Fälle nicht um Kreativität!

Keine Experimente im Warenkorb
Vermeide verrückte Experimente im Warenkorb

Achte auf eine einfache und intuitive Bedienung!

Benenne Buttons und Auswahlmöglichkeiten, so wie es auch in anderen Shops gemacht wird. Orientiere Dich dabei an große Unternehmen (Amazon, Apple, etc.) oder den Platzhirschen in deiner Branche. Nutze dies, um die Shops deiner Mitbewerber einmal unter die Lupe zu nehmen.

Nutze sinnvolle Produktbilder und Beschreibung!

Binde im Warenkorb ein passendes Produktbil ein und nutze Beschreibungen oder Eigenschaften, um den Warenkorb übersichtlich und sinnvoll zu gestalten. Kannst Du auf einen Blick erkennen, ob Du die richtigen Artikel, in der richtigen Eigenschaft im Warenkorb hast?

Nutzt Du Produktitel, die die Art des Artikels erklären? Hier ein Beispiel:

Du bietest T-Shirts in den Designs „Anna“ und „Paul“ an. Daneben gibt es Shorts in den gleichen Designs. Achte darauf, dass im Warenkorb die Art (z.B. T-Shirt oder Shorts) erkennbar ist. Das Produktbild sollte die Art und das Design erkennen lassen.

Lassen sich Artikel entfernen?

Natürlich willst Du einen großen Warenkorbwert erzielen aber die Funktionalität geht hier vor. Deine Kunden nutzen eventuell den Warenkorb, um Artikel zu vergleichen oder sich Artikel für den nächsten Besuch zu merken. Gib deinen Kunden die Funktionen, die sie sich wünschen. Orientiere Dich an den Standards (wie unter 1.).

Versandkosten unbedingt anzeigen!

Gib deinen Kunden direkt einen Überblick über die Versandkosten, auch wenn du versandkostenfrei versendest. Es geht darum, alle möglichen negativen Überraschungen zu vermeiden.

Wie kann ich Gutscheine einlösen?

Gib deinen Kunden so früh wie möglich die Option, ihren Gutschein einzulösen. Das erspart deinen Kunden Frust und Dir mögliche Rückfragen.

Versand- und Bezahloptionen anbieten!

Zeige bereits im Warenkorb deine Optionen zu Zahlung und Versand. Je früher dies für deine Kunden sichtbar ist, desto wahrscheinlicher ist ein erfolgreicher Checkout. Gib deinen Kunden keinen Grund, um es sich im Checkout doch noch einmal anders zu überlegen.

Cookies für den Warenkorb wichtig
Was haben Cookies mit dem Warenkorb zu tun?

Sind cookies für den Warenkorb relevant?

Ein leidiges Thema sind Cookies, da viele es mittlerweile als lästig empfinden und bei der Deaktivierung wichtige und sinnvolle Features nicht nutzen können. Deine Cookie-Einstellungen besser zu beschreiben bringt Dir dein Vorteil, dass bestimmte Funktionen für deine Kunden nutzbar gemacht werden können:

  • Vorschläge zu alternativen Artikeln
  • Merkliste
  • Warenkörbe speichern

Biete Kontaktmöglichkeiten an!

Zeige deinem Kunden immer Möglichkeiten auf, wie sie mit Dir in Kontakt treten können. Bei vielen Onlinehändlern ist der telefonische Kontakt nicht möglich – Bietest Du diesen an, dann zeige es dem Kunden spätestens im Warenkorb!

Nutze Shopify Inbox um live zu Chatten oder Nachrichten vom Kunden zu bearbeiten. Live ist natürlich immer besser, das versteht sich von selbst.

Kontaktmöglichkeiten anbieten
Um Kaufabbrüche zu vermeiden, sollten alle Fragen beantwortet werden.

Wie kann ich meinen Artikel zurücksenden?

Natürlich wäre es super, wenn der Kunde die Artikel behält und glücklich ist. Für den Fall der Fälle, will man jedoch gewappnet sein.

Gib deinen Kunden eine einfache Möglichkeit, sich über das Thema Rücksendung zu informieren. Ein aufklappender Text oder eine Lightbox sind hier ideal, da der Kunde nicht die Seite verlässt.

Dein Fazit

Der Warenkorb ist keine Raketentechnik. Versuche Experimente zu vermeiden und konzentriere Dich auf das wesentliche.

Nimm hin und wieder die Perspektive deiner Kunden ein – ist Dein Warenkorb noch zeitgemäß? Fehlen Infos? Ist alles logisch und nachvollziehbar? Prüfe das Motto „So wenig wie möglich, soviel wie nötig“.

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